Roséwein gehört zum Sommer wie der Grill in den Garten. Doch während er meist als fruchtiger Essensbegleiter im Glas landet, bietet Rosé weitaus mehr kulinarisches Potenzial. Seine Vielfalt an Aromen macht ihn zu einem unterschätzten Helfer bei der Zubereitung von Grillgerichten. Ob in Marinaden, Dips oder sogar im Dessert: Roséwein kann aromatisch veredeln, verbinden und überraschen.
Marinieren mit Rosé: Fruchtige Tiefe statt Schärfe
Die Säure und Fruchtigkeit eines Roséweins sorgt dafür, dass Fleisch zart wird und Aromen gut aufgenommen werden. Vor allem bei hellem Fleisch wie Hähnchen oder Pute funktioniert das hervorragend. Eine süßlich-fruchtige Marinade mit Wein als Basis kann auf zusätzliche Zuckerquellen verzichten, denn viele Rosés bringen diese von Natur aus mit.
Ein schönes Beispiel: Der Süss & Fruchtig Trollinger Rosé mit seinen deutlichen Noten von Erdbeere und Kirsche bringt nicht nur die nötige Süße mit, sondern sorgt beim Grillen für eine zart karamellisierende Oberfläche, ganz ohne klebrige BBQ-Soße. Er funktioniert auch hervorragend mit Zucchini oder Süßkartoffelspalten, wenn man das Gemüse vor dem Grillen damit einpinselt.
Wer lieber die entalkoholisierte Variante möchte, muss dennoch nicht auf Geschmack verzichten: Der Süss & Fruchtig Rosé 0,0 % VOL. bringt ein fast identisches Aromenspektrum wie sein alkoholhaltiges Pendant mit und eignet sich besonders gut für Marinaden, z. B. für Gemüsespieße.
Dips und Kräuterbutter: Rosé als feine Aromabrücke
Ein Schuss Rosé im Kräuterdip oder in einer Schalottenbutter verleiht diesen einfachen Beilagen ein überraschend elegantes Finish. Besonders halbtrockene Rosésmit feiner Säure funktionieren hier gut, weil sie die Frische von Schnittlauch, Petersilie oder Dill betonen, ohne die Basis zu verwässern.
In einer geschmolzenen Butter mit Schalotten wirkt ein kräftiger Rosé wie der Edition Gourmet Pinot Meunier Rosé wahre Wunder: Seine Kombination aus Erdbeer-, Kirsch- und Johannisbeeraromen bringt Wärme, Struktur und einen Hauch Sommer mit auf den Teller, besonders zu Halloumi oder gegrilltem Brot mit Knoblauch. Der Wein trägt nicht auf, sondern bindet die Aromen der Butter und der Röstaromen miteinander.
Fruchtiger Abschluss vom Grill: Rosé zum Karamellisieren
Grillen hört nicht beim Hauptgang auf. Gegrillte Nektarinen, Pfirsiche oder Ananasstücke bekommen mit einer Reduktion aus Rosé und Honig eine wunderbar glasierende Oberfläche. Dabei gilt: Je fruchtiger und süßer der Wein, desto besser funktioniert die Karamellisierung.
Hier spielt der Süss & Fruchtig Trollinger Rosé erneut seine Stärken aus: sowohl geschmacklich als auch optisch, denn seine lachsrosa Farbe zieht sich sogar optisch durch die Glasur.
Tipp: Die Reduktion lässt sich auch kalt über Vanilleeis oder Joghurt geben für das perfekte BBQ-Finale.

Rezept-Inspirationen zum Nachgrillen
1. Rosé-Hähnchenspieße mit Thymian und Zucchini
Weinempfehlung:
- Süss & Fruchtig Trollinger Rosé
- Alternative: Süss & Fruchtig 0,0% VOL. Rosé
Zutaten (für 4 Portionen):
500 g Hähnchenbrustfilet
- 1 kleine Zucchini
- 1 rote Paprika
- 1 rote Zwiebel
100 ml Roséwein (süß)
2 TL Honig
1 TL Dijon-Senf
2 Zweige Thymian (frisch, gezupft)
1 Knoblauchzehe (gepresst)
Salz & Pfeffer
1 EL Olivenöl
Holzspieße
Zubereitung:
- Hähnchen vorbereiten: Das Hähnchen in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Schüssel mit Roséwein, Honig, Olivenöl, Thymian, Knoblauch, Salz und Pfeffer vermengen (Achte darauf, dass noch etwas Marinade übrig bleibt). Zugedeckt für mindestens 3 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ziehen lassen.
- Gemüse schneiden: Zucchini in Scheiben, Paprika und Zwiebel in grobe Stücke
- Spieße stecken: Abwechselnd Hähnchen und Gemüse auf die Holzspieße stecken.
- Grillen: Die Spieße bei mittlerer Hitze etwa 10-12 Minuten grillen. Dabei regelmäßig wenden und mit etwas restlicher Marinade bespinseln.
- Servieren und genießen.
Die milde Süße und beerige Frucht des Trollinger Rosé bringen in der Marinade angenehme Tiefe, ohne dominant zu wirken. Die Kombination mit mediterranem Gemüse ist klassisch, aber durch den Einsatz von Rosé spannend neu interpretiert.
2. Gegrillter Halloumi mit Rosé-Schalottenbutter
Weinempfehlung:
- Edition Gourmet Pinot Meunier Rosé
Zutaten (für 4 Portionen):
2 Packungen Halloumi (ca. 400 g), in dicke Scheiben geschnitten
2 Schalotten, fein gewürfelt
50 ml Pinot Meunier Rosé
50 g Butter
1 TL Zitronenabrieb
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
etwas frischer Oregano oder Basilikum
Zubereitung:
- Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Schalotten bei milder Hitze glasig dünsten.
- Mit dem Roséwein ablöschen und ca. 3-5 Minuten leicht reduzieren lassen.
- Zitronenabrieb, Zitronensaft und etwas Salz & Pfeffer einrühren.
- Die Rosé-Schalottenbutter warmhalten, aber nicht erneut aufkochen.
- Halloumi auf dem Grill ca. 2-3 Minuten pro Seite grillen, bis er goldbraune Grillstreifen zeigt.
- Beim Servieren mit der warmen Rosé-Schalottenbutter übergießen und mit frischen Kräutern garnieren.
- Genießen
Die feine Fruchtsäure des Pinot Meunier Rosé hebt die Salzigkeit des Halloumi hervorragend hervor und macht den Grillkäse zum geschmacklichen Highlight.

3. Gegrillte Nektarinen mit Rosé-Honig-Reduktion
Weinempfehlung:
- Süss & Fruchtig Trollinger Rosé
- Alternative: Süss & Fruchtig 0,0% VOL. Rosé
Zutaten (für 4 Portionen):
4 reife, aber feste Nektarinen
100 ml Roséwein
1,5 EL Honig
1 Prise Zimt
Optional: Vanilleeis oder griechischer Joghurt zum Servieren
Zubereitung:
- Nektarinen halbieren und entsteinen.
- Roséwein mit Honig und Zimt in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze auf etwa die Hälfte einkochen, bis eine leicht sirupartige Konsistenz entsteht.
- Die Nektarinenhälften mit der Schnittfläche nach unten auf den Grill legen, ca. 2-3 Minuten grillen, bis sie Röstaromen bekommen.
- Vom Grill nehmen und mit dem warmen Rosé-Sirup beträufeln.
- Nach Wunsch mit Vanilleeis oder Joghurt servieren und genießen.
Der Rosé-Sirup kann auch kalt verwendet oder vor dem Grillen als Glasur aufgepinselt werden. Die Aromen des Weins verbinden sich beim Erhitzen wunderbar mit dem Fruchtzucker der Nektarinen.
Roséwein entfaltet sich erst richtig, wenn er mit aufs Grillfest darf
Roséwein bildet eine aromatische Brücke zwischen Grillgut, Kräutern, Röstaromen und Frucht und eröffnet kreative Spielräume. Ob süß, halbtrocken oder entalkoholisiert: die richtige Wahl des Roséweins kann ein Grillgericht aufwerten. Wer sich traut, Wein als Zutat zu denken, wird mit neuen Geschmackserlebnissen belohnt.
Auf eine Extraportion Sommerfeeling im Glas und auf dem Teller!